Wie sich in David Beckhams Vertrag 300 Millionen Dollar im Kleingedruckten versteckten
2007 holte die MLS (Major League Soccer) David Beckham in die USA. Die Liga war damals noch jung und musste somit ihre gesamte Gehaltsstruktur und die Obergrenzen komplett anpassen, um ihn überhaupt verpflichten zu können. Der Vertrag lief über fünf Jahre und brachte ihm 255 Millionen Dollar ein.
Das Entscheidende stand aber im Kleingedruckten. Sein Agent hatte dort nähmlich eine Option eingebaut, die Beckham das Recht gab, nach seiner aktiven Karriere ein MLS-Franchise zu einem Festpreis von 25 Millionen Dollar zu kaufen. Damals wirkte das eher unspektakulär, denn neue Teams zahlten in dieser Zeit nur etwa 10 Millionen Dollar um in die Liga einzutreten.
Dann wurde die Liga aber immer beliebter und die Preise schossen in den Himmel. Ein Team kostete plötzlich bis zu 500 Millionen Dollar. Beckham löste seine Option ein und kaufte sich bei Inter Miami ein. Die Liga bot ihm danach 50 Millionen Dollar, um auf die Klausel verzichtet. Er lehnte dieses Angebot aber dankend ab. Heute ist Inter Miami rund 1,45 Milliarden Dollar wert und sein Anteil liegt bei etwa 300 Millionen Dollar.
Was können wir aus Davids Geschichte lernen?
Egal ob es um eine Vertragsverhandlung mit einem neuen Sponsor geht oder um ein Deal in einer anderen Form: Es lohnt sich immer, etwas einzubauen, das dein Gegenüber nichts kostet, dir aber ermöglicht, von deinen guten Leistungen zu profitieren.
Ein Beispiel. Eine Brand bucht dich für ein Shooting. Frag einfach, ob du die Rohdateien der Fotos oder Videos haben darfst. Fragen kostet nichts und ist in den meisten Fällen kein Problem, wenn du sagst, dass du den Content erst nach der Ersterscheinung für dich verwenden wirst. Somit hast du erstklassigen Content für deine eigenen Social-Media-Kanäle.
Verkaufsstrategie für Athleten
Ich habe mir von kurzem einen Podcast über Verkaufstechnicken reingezogen und die Moderatoren haben es passend zum Thema genau auf den Punkt gebracht:
„Etwas zu verkaufen ist wie Golf spielen. Man kann es sich extrem schwer machen oder man geht einfach hin und schlägt den Ball.“
Hier ist das Framework:

Wie man unterwegs einfach Geld sparen kann:
Klingt banal, aber falls du es noch nicht getan hast: Lade dir Revolut (weltweit) oder Neon (verfügbar in der Schweiz) herunter.
Die meisten Sportler sind oft im Ausland unterwegs, wobei dir deine Bank in der Regel solide 1,5 bis 3 % auf den echten Wechselkurs draufballert. Eine Neobank gibt dir den tatsächlichen Kurs, lässt dich mehrere Währungen am gleichen Ort verwalten und macht das Ausgabenmanagement zum Kinderspiel.
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Das war's. Bis bald ;)
Jeremy